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Bodenleger: Welche Risiken bestehen und welche Maßnahmen sind zu ergreifen?

Nachdem Sie den Bodenbelag ausgewählt haben, der Ihren Bedürfnissen entspricht, können Sie einen Bodenleger beauftragen. Dieser wird kommen und den professionellen Bodenbelag an der gewünschten Stelle verlegen. Es ist ratsam, dies von einem Fachmann erledigen zu lassen, da dies eine gewisse Expertise erfordert. Außerdem ist der Bodenleger bzw. die Bodenlegerin mit Arbeitsrisiken konfrontiert, die langfristig körperliche Folgen haben können.

NeoSol, erklärt Ihnen in diesem neuen Artikel, welche Risiken dieser Beruf birgt? Und welche Maßnahmen müssen ergriffen werden, damit der Beschichter unter guten Bedingungen arbeiten kann?

Wer ist ein Bodenleger?

Der Bodenleger, der auch als Parkettleger oder Teppichbodenleger bezeichnet wird, ist ein körperlich anstrengender Beruf, bei dem er sich wiederholende Bewegungen ausführen muss, die mittelfristig belastend sein können. Dieser Beruf erfordert eine gewisse Technik und Präzision beim Verlegen, da ein schlecht verlegter Bodenbelag zu Stürzen oder in manchen Fällen zu Unfällen führen kann.

Der Verarbeiter von weichen Bodenbelägen (schmutzabweisende Eingangsmatten, Teppichböden) verrichtet Handarbeit auf dem Boden. Wie bei der Arbeit im Stehen ist auch beim Sitzen oder Knien auf dem Boden eine gewisse Anstrengung erforderlich, die zu Beschwerden oder sogar Berufskrankheiten führen kann. Deshalb ist es wichtig, die Risiken dieses Berufs zu kennen, um für jede Arbeitssituation die richtigen Lösungen zu finden.

Risiken für den professionellen Bodenleger

Wie in jeder Branche gibt es auch in diesem Beruf Vor- und Nachteile. Wir haben seine Risiken in 2 Kategorien zusammengefasst: die Körperhaltung sowie das Arbeitsmaterial und die Arbeitsumgebung.

1. Risiken, die mit der Körperhaltung zusammenhängen.

Eine schlechte Körperhaltung zu haben, ist in jedem Arbeitsbereich üblich. Für Bodenleger ist dieses Risiko jedoch sehr wohl vorhanden, und zwar jeden Tag. Bei der Arbeit zu sitzen oder auf den Knien zu sitzen, ist keine bequeme Haltung, ganz im Gegenteil. Der Körper ermüdet viel schneller, wenn man jeden Tag die gleichen Bewegungen ausführt. Der Verleger muss nicht nur im Sitzen arbeiten, sondern auch mit schweren Geräten hantieren, die er zum Schneiden, Schleifen, Reinigen oder Verlegen des Teppichs benötigt.

Seine anstrengenden Bewegungen machen sich direkt bemerkbar: Rückenschmerzen, Gelenkschäden, Muskelverletzungen, Rückenschmerzen, Knieschmerzen, Handgelenkschmerzen, Schulterschmerzen etc. Das Auftreten dieser Beschwerden führt zunächst zu körperlichen Beschwerden und bei manchen Menschen zu chronischen Schmerzen, die mittelfristig auftreten.

2. Risiken im Zusammenhang mit Werkzeugen und Maschinen sowie der Arbeitsumgebung

Wie oben dargelegt, arbeitet der Bodenleger mit Geräten zum Schneiden, Sägen, Verlegen, Veredeln und vielen anderen, je nach Art des Teppichs. Daher ist er mit der Gefahr von Stromschlägen, Verletzungen und Infektionen konfrontiert. Seine Werkzeuge und Maschinen können schwer sein und erfordern eine gewisse Beherrschung, um sie sicher handhaben zu können. Der Verleger ist nicht vor einer falschen Bewegung gefeit, die schwerwiegende Folgen für seinen körperlichen Zustand haben kann.

Seine Arbeitswerkzeuge und -maschinen können je nach Art der zu verlegenden Produkte auch sehr feine Staubemissionen verursachen. Wenn keine Schutzausrüstung vorhanden ist, besteht ein hohes Risiko, dass er Staub einatmet, der eine Entzündung der Nasenhöhle, der Lunge oder auch der Bronchien verursacht.

Wie kann man seinen Risiken vorbeugen?

Jedes berufliche Arbeitsrisiko wurde bewertet, um individuelle Schutzmaßnahmen einzuführen. Ziel ist es, jedem Berufstätigen zu ermöglichen, unter guten Bedingungen zu arbeiten und das Auftreten von Muskel- und Skeletterkrankungen zu verhindern. Für den Bodenbelagsverleger wurden die Risiken bewertet und im Einheitlichen Sicherheitsdokument (Dekret vom 5. November 2001) aufgelistet . Dieses Dokument ermöglicht es jedem Arbeitnehmer, die mit seinem Arbeitsplatz verbundenen Risiken zu kennen und die verschiedenen Lösungen zu kennen, um sich zu schützen und in aller Ruhe zu arbeiten. Die sogenannten gefährlichen Produkte sind in den Sicherheitsdatenblättern ( F.D.S.) aufgelistet . Diese 2 Dokumente müssen jedem Arbeitnehmer zur Verfügung gestellt werden, damit er sie zur Kenntnis nehmen kann.

Für jede der beiden großen Kategorien von Risiken gibt es ganz spezifische Lösungen.

Die verschiedenen individuellen Schutzmaßnahmen

Als Erstes muss jeder Verleger eine Schulung erhalten haben, die mit den verschiedenen sitzenden Arbeitshaltungen zusammenhängt. Diese Ausbildungnennt sich PRAP-Schulung (Prévention des Risques liés à l'Activité Physique). Es ist zwar schwierig, alle Risiken auszuschließen, aber wenn man weiß, wie man eine schwere Last richtig trägt oder wie man sich beim Sitzen richtig positioniert, können viele Berufsrisiken reduziert werden.

Der Installateur muss auch persönliche Schutzausrüstung tragen, wie z. B:

- einen Arbeitskittel, um Schnittverletzungen oder Verschmutzungen zu vermeiden. Er sollte auch über Knie- und Ellbogenpolster verfügen,
- Handschuhe, um die Hände zu schützen,
- eine Brille für die Augen,
- eine Maske für die Atemwege,
- rutschfeste Sicherheitsschuhe,
- wenn nötig einen Helm oder Gehörschutzstöpsel, um sich vor Lärm oder Staubentwicklung zu schützen.

Prävention im Zusammenhang mit der Verwendung von Materialien und der Umwelt.

Wie bei der Prävention individueller Risiken ist auch hier eine Sicherheitsschulung erforderlich, damit Sie wissen, wie Sie die Werkzeuge für Ihre Arbeit verwenden müssen. Diese Schulung wird auch dazu beitragen, das Risiko von Arbeitsunfällen zu verringern. Jeder Verleger wird wissen, wie jedes Werkzeug oder jede Maschine funktioniert und wie er sich im Falle von Schnittverletzungen oder anderen Verletzungen verhalten muss.

Um staubbedingte Infektionen der Atemwege zu vermeiden, ist es wichtig, in einer gut belüfteten Umgebung zu arbeiten. Es ist von größter Wichtigkeit, die Staubkonzentration so niedrig wie möglich zu halten, um zu verhindern, dass die Verarbeiter einer hohen Konzentration ausgesetzt sind, die über den Sicherheitsgrenzwerten liegt.

Um einen Bodenbelag richtig zu verlegen, müssen verschiedene Schritte unternommen werden. Der Bereich, in dem der Teppich verlegt werden soll, muss absolut sauber sein. Dazu muss der Bereich mit einem geeigneten Industriestaubsauger mit Absolutfilter gereinigt werden. So werden die Feinstaubpartikel neutralisiert und die Gefahr für die Atemwege ist gering.

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